verehrt, verkannt, verleumdet...

Wolfs Märchen


Auf Abwegen traf sie ihn zuerst im Wald, dann machte er ihr im Bett große Augen und schließlich vernaschte er sie ganz, wie zuvor die Großmutter -
er der große böse Wolf, dieser Wüstling.
Doch der gute, treue Jäger half ihr aus der Not - ihr, der Tochter aus gutem Hause, die da auf verbotenem Wege gewandelt war.
Als eines der berühmtesten Märchen ist die Geschichte vom Rotkäppchen in aller Welt bekannt. Generationen haben sich davon in Spannung versetzen lassen, bishin zu den heute Allerjüngsten, obwohl zumindest der Wolf vorrübergehend, und inzwischen auch kleine Mädchen mit roten Hauben bei uns längst ausgestorben sind. Aber dieses Mädchen erfüllt immernoch seinen pädagogischen Zweck:
der Wald und die wilden Tiere sind gefährlich, ebenso wie die Verlockung des Unbekannten für Mädchen allen Alters.

In Schweden erzählt man sich gerne folgende Geschichte, die sich 1729 in einer Parrei Mittelschwedens zugetragen haben soll:
Der Pastor Petrus Petri Schissler hörte Morgens aus einer von ihm angelegten Wolfsgrube viele Wölfe, die "ihre schaurige Stimme der Einsamkeit erklingen ließen", wie es heißt. Als er versuchte, einen der insgesamt sechs gefangenen und zähnebleckenden Wölfe zu erschlagen, fiel er selber in die Grube. Doch o Wunder: Die Wölfe zerissen ihn nicht, sondern zogen es vor, über den Rücken des Pastors aus der Grube zu springen und das Weite zu suchen.

Großer Beliebtheit erfreut sich besonders in England die Erzählung von jenem einsamen Soldaten - manchmal ist es auch ein Postbote -, der in kalter Winternacht im Moor von Wölfen überfallen wird. Zuerst gelingt es ihm, mit dem Schwert mehrere Tiere zu töten. Daraufhin ziehen sich die übrigen Wölfe zurück, und der Mann steckt sein Schwert wieder in die Scheide. Doch dies hätte er nicht tun sollen, denn die Wölfe greifen erneut an, und nun ist sein blutiges Schwert in der Scheide festgefrohren. So wird er doch getötet und gefressen. Nur sein Schwert bleibt zurück als "Beweis" für das tragische Geschehen.




Das Wolfsbild der Indianer


Indianer nannten den Wolf "Bruder". Sie jagten die gleichen Beutetiere wie der Wolf, waren also seine Konkurrenten, wenn auch die Jagd des einen die Beute des anderen kaum verringerte. Dennoch musste der Wolf auch die Feindseligkeit der Indianer ertragen, den er wurde gelegentlich seines Felles wegen und in schlechten Zeiten auch als Nahrung gejagd. Nicht selten jagten die Indianer in Wolfsfelle gehüllt Büffelherden, denn Wölfe waren für adulte Büffel keine Gefahr und so konnten sich die Indianer nahe genug an die Herden annähern.

Besonders die religiöse und mytische Vorstellungswelt der Indianer an Kanadas Westküste ist hierzulande bekannt. Anschaunungmaterial liefern ihre geschnitzten Totempfähle, die Legenden, Sagen oder Begebenheiten. Auf einem Totempfahl der Wakias ist ganz oben ein Adler dargestellt, der König der Lüfte, darunter ein Wal, Herrscher des Meeres, noch weiter unten ein Wolf, Der Herrscher des Landes. Er galt als mutig und weise.
Die Legenden der Indianer besagen, das die Zeit vor der Ihrigen, die Zeit der Menschen als Tiere war. Es gab Hirschmenschen, Biebermenschen, und viele andere Arten von Tiermenschen. Doch die Tiermenschen waren unwissend und selbstsüchtig und deshalb sandte die Erde den Tiermenschen den Wolf. Er tötete diese Monster und kämpfte gegen alles Böse. Ständig wanderte er umher und vollbrachte gute Taten. Schließlich schuf er aus den Körperteilen eines getöteten Tiermenschens den Mensch. Aus den Beinen schuf er den Klickitat Stamm, die besonders schnell laufen können, aus dem Rumpf die Indianer, die am Fluß lebten und aus den Armen die Cheyenne Indianer die sehr gut mit Pfeil und Bogen umgingen. So entstanden aus einzelnen Körperteilen die verschiedenen Stämme mit unterschiedlichen Eigenschaften. Doch etwas hatte der Wolf vergessen: den Menschen an der Küste einen Mund zu geben. Als er zu Besuch kam, fand er diese Indianer in sehr magerem Zustand und hungrig. Daher nahm er ein Messer und öffnete ihnen in grosser Eile den Mund. Aber er leistete in der Eile schlechte Arbeit. Seither sollen alle Indianer an der Küste einen häßlichen Mund haben.
Der Wolf war demnach eine gute, fast gottähnliche Erscheinung, etwas schlampig zwar, zu hastig und unüberlegt, aber stets gütig, mitfühlend und weise.
Auf dem Totempahl der Gitlatedandix wird eine Geschichte in abgewandelter Form erzählt: Ein Mann hilft einem Wolf, dem sich ein Holzstück in seinen Backenzähnen festgeklemmt hat. Der Wolf revanchierte sich, indem er für den Mann und dessen Stamm in schlechten Zeiten Hirsche tötet.


Der Wolf in der Mythologie


In der altgermanischen Mythologie war der Wolf bereits Symbol dunkler Mächte. Odin, auch Wotan genannt, Göttervater und Kriegsgott zugleich, wurde auf der Welt von seinen beiden Wölfen Geri und Freki begleitet. Doch mit dem Fenriswolf kam für Ihn und die ganze Welt der Untergang, die "Götterdämmerung". Im alten Ägypten galt der Wolf, sowie der Hund, als Wächter der Gräberstadt, und Gott des Totenreiches. Es gab eine ganze Stadt die dem Wolfskult geweiht war, Lykopolis, was nichts anderes als "Wolfsstadt" bedeutet. Hier herrschte der Wolfsgott Upuaut. Er schütze das Land vor feindlichen Heeren und führte die eigenen Soldaten sicher ins Feindesland. Der Umstand, daß der Wolf mit Kampf und Tod in Verbindung gebracht wurde, war weder bei den Germanen noch bei den Ägyptern abwertend gemeint. Es ging dabei um den ruhmvollen Tod des Kriegers oder des Herrschers, nicht aber um den Tod des wehrlosen Opfers. Auch viele Geschlechter vieler Turk- und Tatarenvölker leiten ihre Herkunft von mythologischen Wölfen ab, so auch der Mongolenfürst Dschingis Kahn, der besonders stolz auf seinen Ahnherrn, den Wolf, war. Noch wurde der Wolf nicht als Bedrohung der leiblichen oder wirtschaftlichen Existenz empfunden. In Nordeuropa waren die Wälder und Moore noch ungenutzt und es gab wenige Konfrontationen mit dem Wolf. Auch in Ägypten stellte der Wolf keine Gefahr dar, denn im vielgenutzten Niltal gab es kaum Wölfe. Weiter nach Afrika ist er nie vorgedrungen. Anders ist es allerdings in Palästina, wo Wölfe bis heute überlebt haben. Stets standen sie hier im Konflikt mit den Hirten des Landes. Im alten Testament erfolgte erstmals die Verdammung des Wolfes als Hüter des Bösen, der leibhaftige Satan im Zusammenhang mit Habgier und Zerstörungswut des Menschen, dem guten Hirten. So heisst es an einer Stelle:
"Die Fürsten von Jerusalem gleichen den räuberischen Wölfen denn sie vergießen Blut und stürzen Menschen ins Verderben, des niedrigen Gewinnes wegen." (Hesekil 22,27)
Jesus schärft seinen Jüngern ein:
"Hütet euch vor falschen Propheten. Sie kommen zu euch in Schafskleidern, inwendig aber sind sie reißende Wölfe".
Bei den Griechen der Antike war diese Version des Wolfsbildes unbekannt, zumindest in der herrschenden Klasse. Zeus, Gottvater der Griechen verwandlte zwar den Tyrannen Lykaon zur Strafe in einen Wolf, der als Verkörperung der Wildheut galt. Doch zuweilen trat der Wolf auch als Beschützer vor noch wilderen Tieren auf. So schütze er sie vor dem schrecklichen Stier von Argos. In Delphi soll er das Heiligtum des Apollo gegen einen Dieb verteidigt haben, wofür man ihm ein Denkmal setzte. Aphrodite, die Göttin der Schönheit und Liebe, wurde manchmal in Begleitung eines Wolfes dargestellt. In Rom wurde der Wolf im Zusammenhang mit der Stadtgründung verehrt:
Im Jahr 770 v.Chr. wurde Numitor, der Herrscher von Alba Longa von seinem Bruder Amulius gestürzt. Rhea Silvia, die einzige Tochter Numitors, behielt die Thronanrechte für ihre männlichen Nachkommen. Da sie als jungfräliche Pristerin Keuchheit gelobte, hatte der Herrscher nichts zu befürchten. Doch Reha Silvia wurde vom Kriegsgott Mars geschwängert und gebar Romulus und Remus. Daraufhin befahl Amulius, die beiden Kinder in einer Kiste auf dem Tiber auszusetzen. Doch die Kiste wurde ans Ufer getrieben und von einer Wölfin entdeckt. Sie säugte die Zwillinge und zog sie auf, als währen sie ihre eigenen Jungen. Als Romulus und Remus später das Erbe ihres Großvaters übernahmen, gründeten sie aus Dankbarkeit für ihre Ziehmutter just an der Stelle, wo diese sie einst gerettet hatte, die Stadt Rom. Daß Romulus schließlich seinen Bruder Remus im Kampf um die Vorherrschaft erschlug, ließ die selbstlose Tat der Wölfin nicht verblassen. Sie wurde alljährlich auf dem Luperkalienfest in Rom verehrt und galt fortan in Italien als Symbol mütterlicher Aufopferung und Fruchtbarkeit, was sogar die Prostitution einschloss.










Der Wolf im Mittelalter

Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches begann der Ausrottungsfeldzug gegen den Wolf. Kaiser Karl der Große verpflichtet seine Ritter zur Hatz nicht nur auf die heidnischen Sachsen, sondern auch auf die Wölfe. Erstmals hört man von organisierten Wolfsjagden. Für diese Jagden wurde eine extra große Hunderasse gezüchtet, der berühmte irische Wolfshund und es wurden viele neue Jagt- und Tötungsmethoden entwickelt. Bis dahin waren in Europa die Lebensräme von Wolf und Mensch getrennt gewesen. Doch im frühen Mittelalter hielten in der Landwirtschaft wesentliche Neuerungen Einzug. Der schwere Pflug wurde entwickelt, die Pferde bekamen Eisen unter die Hufe, und die Dreifelderwirtschaft setzte sich durch. Infolgedessen drang die Landwirtschaft weit in bisher ungenutzte Gebiete vor, und die Bevölkerung nahm, insbesondere um die Jahrhundertwende, überall stark zu. Erneut wurden Wälder gerohdet, diesmal bis hinauf ins Gebirge, und in den verbliebenen Wäldern wie auch in Mooren und Sümpfen ließ man jetzt die Haustiere weiden. Im Winter von den Menschen gefüttert, konnten sie die Vegetation viel intensiver nutzen als die Wildtiere, die daher imme stä:rker verdrängt wurden. Nur in den jagdlichen Bannwäldern des Adels konnten sie sich halten, sie wurden mit zunehmender Bedeutung der Jagd hier gehegt. Ihrer ungehinderten Vermehrung standen indes die Wölfe entgegen. Als Konkurenz des Jägers bald unerbittlich verfolgt, zogen die Wölfe in solche Gebiete, in denen die Menschen kaum bewaffnet waren. So wurden sie dort zur Plage der Bauern, der Hirten, zur Landplage ganzer Regionen. Es war ein hausgemachter Konflickt, aber niemand dachte über die Ursache und Wirkung nach, wenn nun immer häufiger der Ruf durch die Wälder hallte: "Die Wölfe kommen !" Die Kunde von Räubern oder Marodierenden Soldaten war kaum schlimmer als diese Schreckensbotschaft.


Werwölfe und andere Fabelwesen

Unzählbar sind die Geschichten, die Märchen, die Fabeln, Die Beschwöhrungen, die Riten vom, gegen, über den Wolf im Brauchtum, Mythen und Aberglaube des Mittelalters und in den Jahrhunderten danach. Er war zum Teil des Lebens der Menschen geworden. Jeder kannte ihn, und doch wußte man nicht wirklich etwas von ihm. So wurden die unterscheidlichsten Bilder vom Wolf gezeichnet, die uns heute eher etwas über den Menschen von damals aussagen, über ihre Ängste und ihre Sorgen, als über den Wolf selbst. Furchterregend war er und überall verhaßt, doch zugleich auch ehrfurchtvoll überzeichnet und bewundert, je nach Bedarf lächerlich gemacht und verachtet. In den vorerst nur mündlich überlieferten Volksmärchen tritt der Wolf nur selten auf und wenn, dann nur als Wesen jenseits der Wirklichkeit, ähnlich den vielen übersinnlichen Figuren wie Hexen, Feen oder Zauberern.
In der anderen Sparte der volkstülichen Überlieferungen, den Fabeln, spielt der Wolf eine prominentere Rolle. Die Tierfabeln stammen aus dem Orient und wurden im 6. Jahrhundert v.Chr. angeblich von den schlauen, listigen und mit allen Schwierigkeiten fertig werdenden Sklaven Äsop in Griechenland niedergeschrieben. Neben dem Fuchs wurde der Wolf zu einem der beliebtesten Fabeltiere. Aus diesem ständigen Zweikampf mit anderen Tieren gingen die Beiden mal als Sieger, mal als Verlierer hervor. Der Wolf gewann, wenn er auf noch Dümmere traf, der Fuchs verlor, wenn einer noch schlauer war. In ihren beiderseitigen Auseinandersetzungen siegte jedoch immer der schwächere, aber listigere Fuchs über den stärkeren, aber begriffstutzigen Wolf, der zudem ungebildet und mit all seiner Kraft mitunter gutmütig-dumm daherkam.
Im schroffen Gegensatz zu dem harmlosen Tölpel, den er in der Fabel des Volkes abgab, wurde der Wolf im Mittelalter von den Mächtigen als schreckenerregender Wüterich, ja sogar als Werwolf dargestellt. Halb Mensch, halb Tier und vom Teufel besessen, trieb er sein Unwesen in mondheller Nacht, trank das noch warme Blut, verschlang die Eingeweide seiner unschuldigen Opfer in Orgien satanischer Grausamkeit - so wurde es den Untertanen berichtet und von dieser sicher auch geglaubt und weiter ausgeschmückt.
Die Fähigkeit sich in einen reißenden Wolf zu verwandeln, war nicht nur eine Erscheinung jener Zeit. Schon in der Antike hatte man in Geheimbünden und kriegerischen Bruderschaften Wolfsgötter verehrt. Es waren vor allem ehrgeizige junge Männer, die, als Wölfe verkleidet, nicht einmal vor Menschenopfern zurückschreckten, ja sogar Kannibalismus betrieben. Um in den Bund der Werwölfe aufgenommen zu werden, mußte der Kandidat an einem Ritual teilnehmen, bei dem menschliche Eingeweide zusammen mit den Innereien von Tieren gegessen wurden. Danach mußte er ein Jahr lang wie ein Wolf unsichtbar in den Bergen leben und durfte sich nur von Raub und Titschlag ernähren.
Bei den Germanen kannte man ähnliche Praktiken, bei denen junge Männer sich in blutrünstige Raubtiere verwandelt haben sollen. Man nannte sie Berserker, "Krieger in Bärengestalt", oder Ulfhadnar, was soviel wie "Wolfshirten" heißt. Niemals vor oder nach dem ausgehenden Mittelalter und der Renaissance hat die Fähigkeit, sich in Wölfe zu verwandeln, solch ein absurdes Ausmaß erreicht und so viel Leid über die Menschen gebracht. In blutigen Orgien des Wahnsinns und der Hexerei sollen unter dem Einfluß von Drogen und Beschwöhrungsriten vor allem Kinder und Frauen Opfer von Werwölfen geworden sein, Männern, die sich wie Wölfe fühlten und aufführten. Es kam zeitweilig zu einem regelrechten Massenwahn der Bestialität. Daher nahm sich die Inqisition dieser Sache an. Der im Jahr 1489 erschienene "Hexenhammer" galt als Anleitung, Hexen und Werwölfe zu erkennnen. So stant darin etwa:
"Die Frage ob es wirklich Wölfe sind oder Teufel in Wolfsgewand, ist nur so zu beantworten, daß es sich um wirkliche Wölfe handelt, die jedoch vom Teufel besessen sind".
Die Folgen wahren furchtbar. Unzählige Menschen mussten als vermeindliche Werwölfe in den Folterkammern der Inquisition leiden und anschließend, nach erzwungenem Geständnis, qualvoll auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Allein zwischen 1598 und 1600 verurteilte ein Richter namens Boguet im französischen Jura sechshundert angebliche Werwölfe zum reinigenden Tod im Feuer. Das geringste Vergehen, war dazu Anlaß genug. So kam es dann das viele Menschen zu glauben begannnen, auch die richtigen Wölfe seinen Menschen in Tiergestalt oder als Teufel verkleidete Tiere. Wurde ein Wolf lebend gefangen, wurde er mancherorts nicht einfach erschlagen, sondern es wurde eine längere und im Ablauf gesetzlich festgelegte Gerichtsverhandlung über seine Untaten, bei denen ihm sogar ein Verteiudiger zustand, eröffnet. Das Urteil des Gerichtes stand allerdings von vornherein fest: Tod durch Erhängen. Ein Freispruch wurde nie überliefert. Hatten im "Hexenhammer" die Werwölfe als vom Teufel besessene Wölfe gegolten, so bestritt besagter Richter Boguet, daß Menschen sich in Tiere verwandeln könnten. Er war vielmehr davon überzeugt, der Teufel habe lediglich seine menschliche Opfer mit einer Salbe eingerieben und ihnen ein Wolfsfell übergezogen, so daß sie sich wie Wölfe bewegten, um Schafe und Kinder zu erwürgen.
So behauptete sein nicht minder berüchtigter Kollege der Hexeninquisidor Bodin, es gäbe gar keine richtigen Wölfe, sondern nur Zauberer und Hexen, welche die Gestalt von Wölfen angenommen hätten. Für die als Werwölfe verkleideten war es einerlei. Ihr Tod musste qualvoll sein, dann so Bodin, würde bewiesen, daß mit der Ursache auch die Folgen beseitigt wurden und Gott den Menschen Prüfungen auferlegt, wie es ihm gefällt.
Erst Anfang des 18 Jahrhunderts, hörte der grausame Spuk auf. Im Jahre 1710 veröffentlichte Laurent Bordelon sein Buch "Die Phantasien des Herrn Ouffle, ausgelöst durch die Lektüre von Büchern üer Magie", in dem der Hexenwahn lächerlich gemacht wurde. Auf einen Schlag wurden die Porzesse gegen Hexen und Wolfsmenschen unmöglich. Im Volksglaube aber lebten die Werwölfe weiter.

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